About Us

Wir bei SICoR sind der einzige offizielle studentische Ableger des Club of Rome. Die Studierendeninitiative Club of Rome (SICoR) wurde 1994 von einigen Studenten gemeinsam mit Herrn Professor Dr. Kortzfleisch gegründet, mit dem Zweck einen interdisziplinären Austausches hinsichtlich der gegenwärtige und zukünftige Probleme der Welt unter Studenten zu ermöglichen, um zu informieren und zum Nachdenken anzuregen. Seitdem ist SICoR als studentische Initiative an der Universität Mannheim aktiv; es wurden Redner wie Ervin László, Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker sowie Maja Göpel an die Universität geholt, Fahrten nach Genf, Brüssel und Den Haag unternommen und sich mit einer Vielzahl an Themen auseinandergesetzt.
Wir treffen uns in etwa jede Woche, um uns bei Plenen oder einer anderweitigen Veranstaltung mit relevanten Themen im Bereich im Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie auseinanderzusetzen, indem wir uns über diese informieren sowie diskutieren. Außerdem veranstalten wir öffentliche Vorträge und Podiumsdiskussionen, unternehmen Studienfahrten, besuchen gemeinsam externe Veranstaltungen wie Theaterstücke und verfassen Beiträge rund um gegenwärtige Themen der Nachhaltigkeit. 

Der Club of Rome ist ein internationaler Think Tank, der 1968 gegründet wurde und als einer der ersten vor den Auswirkungen des Klimawandels gewarnt hat. Mit seiner Publikation „The Limits to Growth“ mahnte er die Grenzen der Erde an, wenn die damalige Zunahme der Weltbevölkerung, Industrialisierung, Umweltverschmutzung und Nutzung von natürlichen Ressourcen anhielte. Auch heute hat er nicht an Relevanz verloren und verfolgt weiter das ursprüngliche Ziel, zukünftige Probleme der Menschheit aufzuzeigen und Lösungen für diese zu entwickeln. Folglich ist unser Selbstverständnis und Zweck dem des Club of Rome nachempfunden, obgleich natürlich auf einer anderen Ebene. Dem Club of Rome gehören unter anderem (Ehren-)Mitglieder wie Michail Gorbatschow, Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker und Beatrix von Oranien-Nassau an. 

In diesem Semester beschäftigen wir uns mit unserem Semesterthema „Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert“; in diesem planen wir, die großen Gerechtigkeitsfragen hinsichtlich ihrer Entwicklung im 21. Jahrhundert zu beleuchten. Sorgt der Klimawandel für ein weiteres Zurückfallen der dritten Welt? Wie sollten Emissionsbudgets auf Länder fair verteilt werden? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt und wie kann man in diesem Rahmen die soziale Gerechtigkeit aufrechterhalten? Erwarten uns große Migrationsströme und inwiefern ist aus ethischer Perspektive mit diesen umzugehen? Diese Fragen wollen wir im Rahmen von Plenen, externen Vorträgen, Workshops und Exkursionen uns stellen, ausarbeiten und -diskutieren und schlussendlich Ansätze finden, wie möglicherweise die Welt im 21. Jahrhundert eine gerechtere und damit lebenswertere werden könnte.