Empfehlung: „Wer wir waren“ von Roger Willemsen

Ich bin wie erschlagen nachdem ich dieses Buch in einem Rutsch gelesen habe. Das Buch reflektiert die Bedeutung des Lebens im 21. Jahrhundert – das Gefühl der Flüchtigkeit, das uns inzwischen bei fast allem begegnet und auch das Gefühl, verloren zu sein in einer informationsüberfluteten Welt ohne Privatsphäre.
„Wer wir waren“ ist in Buch, das mehrfach gelesen werden muss, weil jeder Satz so wertvoll ist und eines, das einen zum Weiterdenken verleitet. Ich kann es jedem empfehlen, der in einer unreal erscheinenden Zeit Reflexion sucht.
– Anna

Holistische Ansätze beim Klimaschutz in Paris

In Paris, wie in vielen anderen Städten weltweit, litt die Bevölkerung unter den erdrückenden Hitzewellen dieses Sommers. Nun startet die Stadt ein neues, holistisches Projekt, um die Temperatur in der Innenstadt zu senken: bis 2040 sollen alle 800 Schulhöfe in Paris grün sein.

Genügend Grünflächen können die Temperaturen um bis zu 5° herunterfahren und somit die Hitzewellen abschwächen. Die Schulen müssen wegen der enormen Hitze nicht schließen (in Schulhöfen wird es dank des Betons bis zu 55° heiß und französische Schulen machen an bis zu 30 Tagen im Jahr Hitzefrei). Die neuen Grünflächen sollen für die Öffentlichkeit außerhalb der Schulzeiten frei zugänglich sein und somit auch bei schwächeren Leuten Abkühlung ermöglichen sowie soziale Integration vorantreiben.

Mehr zu dem Thema könnt ihr hier lesen.

Oh My Google

In einem Kommentar des Guardian merkt Arwa Mahdawi an, dass Unternehmen wie Google, Amazon und Facebook außer Kontrolle geraten sind, was Datenschutz anbelangt. Google speichert Standorte, auch wenn man in seinen Einstellungen genau das nicht erlaubt – Konsequenzen sind dagegen nicht absehbar. Die Relevanz, die Unternehmen wie Google und co. inzischen haben ermöglicht ihnen, mit Datenschutzverletzungen ohne weiteres davonzukommen. Doch darin drückt sich ein Weltbild aus, dass viele Leute nicht teilen – eines, in dem Privatssphäre nicht nur nicht respektiert sondern zunehmend ganz beseitigt wird.

In dem Artikel des Guardians findet ihr außerdem heraus, wie ihr die Standorteinstellungen (wirklich?) ändern könnt.